Meine Haltung
oder: warum eigentlich "Hundsgedacht"?

Manchmal beginnt eine Veränderung mit einem kleinen Gedanken.

Als ich meinen ersten eigenen Hund in mein Leben holte, wurde schnell klar:
Liebe allein reicht nicht. Wir dürfen lernen, einander zu verstehen.
Und vor allem aber durfte ich lernen meine Haltung zu verändern.

Genau darum geht es:

Gegenseitig VERSTEHEN.
VERTRAUEN schaffen.
Perspektiven VERBINDEN.

Aus dieser Erkenntnis heraus wuchs zuerst einmal eine Leidenschaft zu Retrievern und dem Dummysport.
Dieser benötigt für mich einfach eine tiefe, vertrauensvolle Verbindung zwischen Mensch und Hund,
aber eben auch Erziehung und Training.
Im weiteren Verlauf durfte ich meine Erfahrungen und mein Wissen einige Jahre auf einem Ausbildungsplatz
des Golden Retriever Club e.V. weitergeben. Dadurch entstand immer mehr die Freude daran
Menschen und ihre Hunde gemeinsam wachsen zu lassen.

Golden Retriever bringt beim Dummysport einen einen Futterbeutel zurück.

Heute basiert Hundsgedacht genau auf diesen wertvollen Erfahrungen:
Ein mobiles Training, das nicht auf schnelle Erfolge, sondern auf gegenseitiges Verstehen, Vertrauen
und einen Rahmen setzt, der dem Hund Sicherheit bietet.
Es ist ein Weg, bei dem Klarheit, Fairness und Verbindlichkeit genauso wichtig sind wie Empathie und Achtsamkeit.

Deshalb darf Alltag und Training mit Hund bei Hundsgedacht genauso sein:

        🐾 verständlich und fair
        🐾 klar und strukturiert
        🐾 voller Respekt und Geduld
        🐾 mit echter Nähe, aber eben auch Grenzen und Distanz


Das Nein ist die schwierigste und gerade deshalb auch die liebevollste Antwort, sie erfordert am meisten Umsicht, Engagement, Ehrlichkeit und Mut.
*Jesper Juul*

Hundetrainerin hält Golden Retiever liebvoll an den Halsseiten und geht mit ihm in Kommunikation.

Was mir wichtig ist?

Verstehen, statt bewerten.
Zuhören, statt urteilen.
Erklären, statt belehren.
Sowohl im Umgang mit Mensch als auch mit Hund.

Wenn wir einen Hund in unser Leben holen,
ist es unsere Verantwortung:

🐾 Zu verstehen wie er kommuniziert, damit wir ihm unsere Welt und deren Regeln erklären können.

🐾 Ihn auch den Umgang mit Frust lernen zu lassen, denn wer dies nie lernen durfte,
ist ständig gefrustet und das macht richtig Stress.

🐾 Dem Hund eine verlässliche und klare Führung zu bieten und ihn sinnvoll zu beschäftigen.

Und dabei dürfen wir ihn sehen, als das was er ist: EIN HUND.

🐾 Hunde wollen verstanden werden.

🐾 Sie wollen nicht permanent in unserem Fokus sein, angefasst oder vollgequatscht werden.

🐾 gelegentlich mal schmutzig sein und stinken, finden Hunde ganz wundervoll.

🐾 mit Artgenossen kommunizieren dürfen, jedoch nicht müssen, ist für sie essenziell.

🐾 Sie wollen viel ruhen, dösen und schlafen.

🐾 Hunde brauchen Antworten wenn sie Grenzen testen, von uns und Artgenossen.

🐾 eine sinnvolle Beschäftigung ist für Hunde kein „nice to have“.

Golden Retriever rollt sich im Gras und darf sich schmutzig machen.
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